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FAQ`s
      Phthalate       

Was versteht man unter Phthalate ?
Alles sieht so gut aus in den knalligen Farben und den tollen Aufdrucken. Doch oftmals ist eine gefährliche Dosis Chemie enthalten. Das gilt es zu vermeiden. Hier einige Tipps.

Wir lieben es knallbunt und mit tollen Motiven. Doch gerade in diesen Sachen finden sich immer wieder giftige Rückstände: Beispielsweise mit Phthalaten. Phthalate sind Weichmacher, die dafür sorgen, dass die Applikationen auf T-Shirts, Polos, Sweatshirts, Jacken u.s.w. weich und geschmeidig sind. Obwohl Phthalate erwiesenermaßen fruchtbarkeitsschädigend sind, sind sie in der EU noch nicht gesetzlich verboten.

Wir bieten ein Farbsystem an, das völlig auf Phthalate verzichtet. Die Hersteller dieser Farben benutzen Alternativen zu den Phthalaten die ebnfalls ein sehr gutes Tragegefühl erziehlen und völlig unbedenklich sind.



      Fibrillation      

Was versteht man unter Fibrillation?
Der Begriff Fibrillation ist auch bekannt unter der Bezeichnung „Faserdurchscheinen“ oder „Mikrohaarigkeit“. Ein Abrieb des Druckbereiches kann dazu führen, dass sich die Fasern des Kleidungsstückes von der Oberfläche des Farbfilms lösen und den Druck dann ausgewaschen aussehen lassen. Normalerweise kann man diesen Effekt deutlich sehen, wenn ein helles Kleidungsstück, das mit einem dunklen, dünnen Farbfilm bedruckt wurde, gewaschen wird. Oft wird dann fälschlicherweise angenommen, die Farbe sei ausgewaschen worden.

Entsteht diese Fibrillation dadurch, dass sich die Druckfarben auswaschen?
Nein. Beim Waschvorgang handelt es sich ganz einfach um die am häufigsten vorkommende Form eines Abriebtests für Kleidungsstücke, und diese Art des Abriebs führt dazu, dass sich die Fasern aus der Farbschicht herauslösen. Daher tritt dieses Phänomen besonders dann auf, wenn Kleidungsstücke einem so genannten „Twin Tub”- Waschverfahren, also einem Zweifachtrommel- Waschtest oder einem anderen, das Textil ähnlich strapazierenden Test unterworfen werden. Ein echtes Versagen der Farbe in einem Waschtest aufgrund schlechter Durchhärtung kommt wesentlich weniger häufig vor als die „Fibrillation“ und zeigt sich als unregelmäßige Fleckigkeit auf dem Druck. Um zwischen beiden Druckproblemen genauer unterscheiden zu können, härten Sie die Hälfte eines Problemdruckes noch einmal bei 160°C für 3 Minuten durch und waschen dann beide Teile.Wenn der nochmals durchgehärtete Teil des Druckes dann nicht wesentlich besser aussieht, handelt es sich um ein Fibrillationsproblem.

Warum scheint Fibrillation heutzutage wesentlich öfter vorzukommen als früher?
In den vergangenen Jahren hat sich der Markt für bedruckte Sport- und T-Shirt- Bekleidung ganz erheblich weiterentwickelt. Es werden komplexere und wesentlich detailliertere Drucke als noch vor wenigen Jahren gefordert, die aber gleichzeitig ein möglichst angenehmes Stoffgefühl haben sollen. Drucker sind daher zur Verwendung immer feinerer Siebgewebe übergegangen, um diese Konturenschärfe sowie den angenehmen Warengriff erzielen zu können. Oft steht ein solches Unternehmen unter Lieferdruck, und Aufträge werden häufig vor Produktionsbeginn nicht genügend angedruckt und durchgetestet.Wenn dann das Phänomen der Fibrillation auftritt, ist nicht etwa nur ein neuer Druckdurchlauf notwendig, sondern der gesamte, bereits gedruckte Auftrag wird zur Retoure. Oft befinden sich die Vertreter unserer Industrie auf dem schmalen Grat zwischen dem bestmöglichen Druck und einer Auftragsretoure.

Warum tritt Fibrillation bei einigen Drucken auf, bei anderen aber nicht?
Das Auftreten der Fibrillation hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.Wenn das Farbauftragsgewicht für ein bestimmtes Design hoch genug ist und so verhindert, dass die Textilfasern durch die Oberfläche des Farbfilms hindurchbrechen, entsteht keine Fibrillation. Jedes Design sollte hier separat betrachtet werden.

Hat die Textilart etwas mit Fibrillation zu tun?
Ja. Einige Textilien besitzen wesentlich mehr lose Fasern auf ihrer Oberfläche, als andere, and tragen so zum Fibrillationseffekt bei. Die Webart des Textils bestimmt, wie viel Farbe in das Textil einsinkt und hat so auch einen Einfluss auf eine eventuelle Fibrillations- Beständigkeit.

Methode 1- Zwischengetrocknete Grundbeschichtung
Die effektivste Methode, um Fibrillation völlig zu vermeiden. Eine zwischengetrocknete Grundschicht kann durch ein feines Siebgewebe gedruckt werden und dann als eine Art „Plattform“ agieren und so verhindern, dass die nachfolgenden Überdruckfarben in das Gewebe einsinken. Damit wird eine Fibrillation verhindert. Doch führt die Anwendung dieser Methode in der Regel zu einem stärkeren Warengriff des Drucks.

Stand Januar 2011

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